Tara Stiles verkörpert für mich wie keine andere einen modernen, ungezwungenen Yogastil. Sie wurde bereits 2011 von der Presse als „Yoga-Rebellin“ betitelt, da sie Yoga schamlos benutzt, um sich gut zu fühlen und ihren Schülern genau dieses Gefühl beizubringen. Doch der Erfolg gibt ihr Recht! Und ich ebenfalls! Yoga muss nicht dogmatisch sein. Yoga muss Spaß machen.

Tara-Stiles-die-Yoga-Rebellin

Als ich mit Yoga begonnen habe, war ich einfach nur fasziniert und hatte großen Respekt vor vielen Asanas. Ich sah auf den Covertiteln wunderschöne, imposante Asanas wie die Taube, den Tänzer oder den Kopfstand und fragte mich, wie ich jemals dorthin kommen sollte. Stattdessen brannten mir in meinen ersten Stunden die Arme im Herabschauenden Hund und ich schielte ich zu anderen Kursteilnehmern, weil sie ihre Hände in der stehenden Vorbeuge flach auf dem Boden platzieren konnten. Ich wollte auch gern soweit sein. Ich wollte ebenso perfekte Asanas können. Doch wie sagte meine erste Yogalehrerin damals schon: „Bleib bei dir und deinem Körper. Und ärger dich auch nicht, wenn deine Fußnägel heute nicht perfekt lackiert sind.“ Sie hatte Recht!

Wenn ich eines auf meinem bisherigen Yogaweg gelernt habe, dann ist es das: Es geht nicht um Perfektion, kurzfristige Erfolge und Quälerei. Yoga soll mir gut tun. Yoga soll mir Spaß bereiten. Beim Yoga-Workshop in Köln und dem anschließenden Interview mit Tara Stiles hat sich genau dies bestätigt: „Yoga ist eine Methode, um mich gut zu fühlen. Ich praktiziere Yoga jeden Tag, weil ich Spaß daran habe“, sagte Tara. Auch ihr Unterricht spiegelt das wider. „Nice und easy“ bewegen wir uns in die einzelnen Asanas. Wenn ich nicht soweit runterkomme wie andere, ist das egal. Tara geht aufmerksam beobachtend durch den Raum, doch sie korrigiert nicht, sie unterstützt uns mit sanften Adjustments und aufmunternden Worten. Als ich es durch ihre Hilfe in den Handstand schaffe, gibt sie mir „High Five“ und freut sich mit mir.

Begleitend zu ihrer energetischen Yoga Class klingt „Waves“ von Robin Schulz aus den Lautsprechern. Ich strahle über’s ganze Gesicht. Am liebsten würde ich mittanzen und singen, während ich im Krieger II posiere. Und auch Tara zuckt es in den Beinen. Auf einmal macht ihre Wortschöpfung „Yoga-Party“ für mich einen Sinn. Sie hat Spaß. Wir haben Spaß. Und diese Energie ist im ganzen Raum zu spüren. Es ist wunderschön! Es ist Yoga!

Dein-Yoga-Dein-Leben-Tara-Stiles

Diese ungezwungene Herangehensweise an das Yoga liebe ich ganz einfach! Tara Stiles vermittelt es in meinen Augen wie keine andere! Daher macht ihr neuestes Buch „Dein Yoga, Dein Leben“ auch absolut Spaß beim Lesen. „Liebe deine Matte“, heißt es darin und ich finde diesen Gedanken toll! Sie stiftet uns an, unsere eigenen Regeln zu kreieren, um maximalen Spaß und Wohlbefinden beim Üben zu haben. Genauso bezieht sie ihre unkomplizierte Art auch auf ihre yogische Ernährung sowie ihre Meditationspraxis. Ich glaube, bezüglich meiner inneren Einstellung kann mir noch einiges von der Yoga-Rebellin abschauen. ;-)

Habt ihr Lust, Tara Stiles auch etwas besser kennenzulernen?

Dann wartet jetzt eure Chance! Ich hatte nämlich das große Glück, nicht nur ein eigenes Exemplar mit meiner persönlichen Widmung von ihr zu erhalten, sondern auch noch 2 weitere Bücher für euch, meine lieben EAT TRAIN LOVER, mitnehmen zu dürfen. Selbstverständlich hat Tara auch diese beiden Exemplare von „Dein Yoga, Dein Leben“ persönlich signiert und zwei von euch können nun ihr eigenes Tara-Stiles-Buch gewinnen.

Hinterlasst doch einfach einen Kommentar und beantworten mir die Frage, die ich auch Tara während des Interviews gestellt habe: Was ist Yoga für dich persönlich? Bis Ostersonntag (05.04.2015 bis 12 Uhr) könnt ihr euer Los abgeben. Die beiden Gewinner/innen benachrichtige ich wieder direkt per Mail. Namasté!