Bestimmt weißt du schon von mir: Ich bin ein großer Fan des Meditierens! Vor einigen Jahren habe ich mir eine regelmäßige Meditationspraxis angeeignet, nachdem ich inspiriert durch Autogenes Training und Yoga immer wieder damit in Berührung gekommen bin.

Und ich gebe zu: Es war gar nicht so leicht. Nicht nur, dass ich beim Meditieren mit einigen Hürden ringen musste, auch auf dem Weg dorthin musste ich erst einmal meinen Geist öffnen und mich auf diese echte „Mentalkunst“ einlassen. Es hat mich angezogen und abgeschreckt zugleich! Daher möchte ich dich im heutigen Blogbeitrag ganz einfach vom Meditieren und seinen Vorzügen überzeugen und mit dem noch leicht vorherrschenden „Esoterik-Touch“ aufräumen. Here we go!

Meditation ist das Mentaltraining erfolgreicher Menschen

Im Grunde wissen die Menschen schon seit einigen Jahrtausenden um die positive Wirkungen von Meditation auf das geistige und auch körperliche Wohlbefinden. In vielen Kulturkreisen hat das Meditieren eine lange spirituelle Tradition. Doch gleichermaßen wurde es häufig in die Esoterik-Schiene abgeschoben. Das ist doch Hippie-Quatsch, hieß es oft, und wurde sanft belächelt!

Trotzdem hat das Meditieren in den letzten Jahrzehnten auch bei uns in der westlichen Welt immer stärker an Beliebtheit gewonnen. Es hat eine ganz besondere Anziehungskraft, denn gerade in der jüngsten Zeit kristallisierte sich deutlich heraus, dass Meditation noch weit mehr als ein nettes Entspannungsverfahren ist. Vielmehr gilt es heute als äußerst beliebtes Mentaltraining erfolgreicher, bewusst lebender Menschen, die „open-minded“ und ganzheitlich durch das Leben gehen und für sich und ihren Körper das Beste herausholen wollen. Wenn das nicht sehr nach EAT TRAIN LOVE klingt! :-)

Die besten Gründe für deine tägliche Meditation

Es ist eigentlich kein Wunder, dass Meditieren immer beliebter bei uns wird. Viele von uns versuchen durch Meditation der hektischen, schnelllebigen Welt zumindest für einige kurze Pausen im Alltag zu entgehen. 5 bis 15 Minuten tägliche Meditation können da bereits einen riesigen Unterschied ausmachen! Doch warum ist Meditation eigentlich so gut für uns? Was macht das Meditieren mit dir und mir? Dieser Frage bin ich auf den Grund gegangen und habe die besten Gründe für das Meditieren herausgefunden.

1. Meditation gegen den Stress

Vielleicht fällt es dir auch schwer, am Abend zur Ruhe zu kommen und dich wirklich zu entspannen. Meditation kann dabei ein sehr hilfreiches Mittel gegen Stress und seine negativen Auswirkungen sein. In einer Studie von 2013 wurde sogar nachgewiesen, dass Probanden, die regelmäßig meditierten, sich nicht nur weniger gestresst fühlten, sondern auch die Ausschüttung von Cortisol – dem bekanntesten Stresshormon – in ihren Körpern geringer ausfiel. Der Körper folgt dem Geist. Faszinierend oder?

2. Mit Hilfe deiner Meditationspraxis den Blutdruck senken

Dieser positive Vorzug hängt gleichermaßen mit der entspannenden Wirkung des Meditierens zusammen. Eine Studie hat ergeben, dass durch regelmäßiges Meditieren der Blutdruck um bis zu 12 Prozent gesenkt werden kann. Im entspannten Zustand weiten sich verengte Blutgefäße wieder und auch die verminderte Cortisol-Produktion wirkt sich positiv auf den Blutdruck aus.

Daher ist das regelmäßige Meditieren (und natürlich jede andere angenehme Entspannungsmethode) besonders für dich geeignet, wenn du unter Bluthochdruck leidest.

3. Gestärktes Immunsystem durch regelmäßiges Meditieren

Auch bei diesem Punkt ist der Dreh- und Angelpunkt häufiger Stress, der sich negativ auf den Körper auswirkt. Gestresste Menschen haben nachweislich ein anfälligeres Immunsystem und sind häufiger krank. Die positiven Gefühle und optimistischere Lebenseinstellung, die durch regelmäßiges Meditieren hervorgerufen werden, aktivieren die linke Gehirnhälfte. Diese hängt mit einem gestärkten Immunsystem zusammen und fördert daher unsere Gesundheit. Kein Wunder also, dass bei Krebspatienten als begleitende Therapie auch Meditation eingesetzt wird!

4. Verringertes Schmerzempfinden und Migräne-Prophylaxe

Vor allem die emotionale Verarbeitung von Schmerzen wird durch Meditation deutlich beeinflusst. Es wurde festgestellt, dass die Schmerzareale unseres Gehirns – wie beispielsweise unser primärer somatosensorischer Cortex – während der Meditation stark heruntergefahren sind und dass sich die Schmerzintensität um rund 40 Prozent reduziert (Quelle).

Außerdem können auch typische Kopfschmerzattacken, wie sie Migräne-Patienten gut kennen, durch regelmäßige Meditation gelindert bzw. ganzheitlich vorgebeugt werden. Dazu wurde wiederum eine interessante, praktische Studie zur Stressreduktion durch Migräne durchgeführt. Wenn du also zu den Migräne-Patienten gehörst, dann ist Meditation ein fantastischer Therapie-Ansatz für zuhause!

5. Creative Mind: Mit Meditation deine Kreativität fördern

Wenn wir schon beim Kopf angelangt sind, dann ist dieser positive Aspekt des Meditierens definitiv ein Highlight. Ich versuche es mal einfach darzustellen:

Der Neocortex ist die Gehirnregion, in der kreatives, strategisches und visionäres Denken verarbeitet werden. Damit der Neocortex aktiv werden kann und wir unsere Kreativität freilegen, muss das limbische System gewissermaßen zustimmen.  Im limbischen System werden u.a. unsere Emotionen verarbeitet. Dieser Prozess kann äußerst weitreichend sein, so dass unser Gehirn mit der Emotionsbewältigung gut beschäftigt ist. Unser Zentrum für kreative Prozesse ist in dieser Zeit quasi lahmgelegt.

Hier kommt die Meditationspraxis ins Spiel! Meditation hilft unserem Gehirn, Emotionen zu steuern, wie Wissenschaftler der Brown University nachgewiesen haben. So können wir durch regelmäßige Meditation unsere Wege zu kreativem Denken besser freilegen. Diesen Vorteil kann ich aus eigener Erfahrung nicht nur bestätigen, sondern noch erweitern: Seit ich meditiere, habe ich einen tieferen Zugang zu meinen Träumen und Visionen, die mir oft genug Futter für meine kreativen Projekte liefern. Wunderschön! :-)

6. Meditation schärft deinen Fokus auf eine Sache

Bei den positiven Auswirkungen auf unser Gehirn geht es sogleich weiter: Regelmäßiges Meditieren fördert unser Gedächtnis und unterstützt generell den Erhalt unserer kognitiven Fähigkeiten (Quelle). Besonders beachtlich finde ich, dass das Training der Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt sehr stark unseren Fokus mittrainiert. Das bedeutet: Wir lassen uns weniger ablenken, wenn wir uns regelmäßig in Meditation üben. Der Grund lässt sich laut einer Studie sogar in der Aktivität und der veränderten Verknüpfung unserer Nervenzellen finden.

Ich kann diesen Punkt aus meiner eigenen Erfahrung unterstützen. Seit ich regelmäßig meditieren, bin ich tatsächlich fokussierter bei meiner Arbeit und weniger abgelenkt.

7. Meditieren verbessert den Schlaf deutlich

Menschen, die besonders am Abend meditieren, können nachts besser schlafen. Dieses Ergebnis zeigte eine Studie der University of Utah. Die beteiligten Wissenschaftler erklären dies so: „Menschen, die Achtsamkeitsübungen praktizieren, sind in der Lage, ihre Gefühle und ihr Verhalten während des Tages besser zu kontrollieren. Zusätzlich besteht ein Zusammenhang zwischen Achtsamkeit und geringerer Aktivität zur Schlafenszeit, was auf Vorteile für die Qualität des Schlafs und die Fähigkeit, Stress zu kontrollieren, hindeutet.”

Einfach ausgedrückt: Durch unsere Meditation befreien wir unseren Geist von den vielen störenden Gedanken und Ablenkungen, die uns so häufig am Einschlafen und guten Durchschlafen hindern. Aus diesem Grund meditiere ich besonders gern am Abend!

8. Meditation macht dich mitfühlender!

Die Vorteile, die regelmäßiges Meditieren mit sich bringt, sind echt erstaunlich – besonders für uns selbst! Aber selbst die Menschen in unserem Umfeld profitieren nicht zuletzt davon. So fanden Forscher aus Harvard heraus, dass Menschen, die Meditation für sich nutzen, mit der Zeit mitfühlender sind und ein ausgeprägtes Bedürfnis haben, Gutes zu tun.

Indem wir unsere Gedanken- und Gefühlswelt bewusster steuern als früher, vermeiden wir gezielt, unser Handeln von negativen Emotionen beeinflussen zu lassen und diese auf andere Menschen zu übertragen. Wir sind einfach HAPPIER, was ich gern bestätige. Meditation führt mich in der Regel immer zu mehr Frieden und Gelassenheit…Da sind wir wieder bei LOVE, PEACE AND HAPPINESS, oder?!

Doch wie lernt man jetzt das Meditieren?

Wie ich eingangs schon sagte: Ich empfinde Meditieren wirklich als eine Kunst. Obwohl es so simpel scheint, sich einfach mal für einige Minuten in Stille hinzusetzen und die Augen zu schließen (ohne einzuschlafen), fällt es den meisten Menschen nicht leicht, den Einstieg ins regelmäßige Meditieren zu finden. Geht es dir auch so?

Dann möchte ich dir eine tolle Möglichkeit vorstellen, um mit Meditation dein Leben zu bereichern. Ich habe im Februar dazu einen Online-Workshop per Webinar veranstaltet, in dem ich die Teilnehmer ganz umfassend in die Kunst des Meditierens und vor allem die Integration in deinen Alltag eingeführt habe. Es war wunderbar! Wir haben nämlich auch gemeinsam in der Gruppe mit einer meiner liebsten Herzmeditationen meditiert und als Abrundung ein e-Book zum Nachlesen verteilt.

Solltest du Interesse haben, die Workshopaufzeichnung, die Meditation und der e-Book zu bekommen, dann schreib mir einfach eine Mail an

Die Kunst des Meditierens

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