Clean Eating begleitet mich bereits seit Anfang 2012 und für mich ist dieses natürliche, ursprüngliche Konzept immer noch das logischste und einfachste auf der Welt. Nach und nach habe ich den natürlichen Gedanken dann auch auf andere Lebensbereiche ausgeweitet und jetzt letztendlich den konsequenten Schritt zur Naturkosmetik gemacht. Und zwar nicht nur hier und da, sondern überall! Egal, ob es sich um Make Up, Shampoo, Gesichtscreme oder Duschbad handelt. In diesem Beitrag möchte ich gern die Vorzüge cleaner Kosmetik mit dir teilen und dir meine Beweggründe & Erfahrungen nahe bringen. 

Warum du über Naturkosmetik nachdenken solltest

Vielleicht geht es dir wie mir: Lange Zeit schon war mir das Thema Naturkosmetik im Kopf und ich habe mich hier und da für Alternativen zu herkömmlichen, synthetischen Produkten entschieden. Nur nicht konsequent genug!

Spätestens seit ich das Buch „Giftcocktail Körperpflege“ gelesen habe, wurde bei mir das Thema immer präsenter. Auch wenn ich den Titel des Buches etwas extrem finde, wirst du durch die Fakten im Buch ordentlich wachgerüttelt und ich muss sagen: Das tat echt gut. Es fiel mir danach leichter, eine klare Entscheidung FÜR Naturkosmetik zu treffen.

Denn, was du dir bewusst machen kannst: Die Haut ist unser größtes Organ. Sie atmet durch jede Pore, nimmt ständig aus der Umwelt Stoffe auf und gibt Abfallprodukte wie Talg etc. wieder über die Poren ab. Das heißt: Kein Organ steht so sehr mit unserer Umwelt in Kontakt wie unsere Haut!

Dementsprechend sollten wir uns gut überlegen, womit wir sie in direkten Kontakt kommen lassen und womit nicht. Der wohl wichtigste Part neben der Umgebungsluft ist daher die Kosmetik, die wir täglich benutzen. Und wenn wir schon bei unseren Lebensmitteln auf Herkunft und Natürlichkeit achten, sollten wir das auch bei unserer Kosmetik tun, finde ich. Für mich gibt es fünf gute Gründe für Naturkosmetik.

1. Naturkosmetik verzichtet auf Giftstoffe

„Giftstoffe in meiner Kosmetik?!!“ So habe ich auch einmal erstaunt gefragt, als ich anfing, mich mit dem Thema intensiv zu befassen. Es ist jedoch einiges an Wahrheit dran. Häufig werden Abfallprodukte der Mineralölindustrie einfach in der synthetischen Kosmetik weiterverarbeitet. Sie schaden damit über die Haut unserem ganzen Körper und erhöhen unser Allergie-Risiko enorm.

Typische Beispiele dafür sind Parabene, Paraffine oder Silikone. Spannend ist, dass jedoch nur über Silikone viel Negatives gesagt wird und mittlerweile ein höheres Bewusstsein für silikonfreie Shampoos und weitere Haarprodukte besteht. Über Paraffine und Parabene wird dagegen wenig gesprochen.

Paraffine und Silikone sorgen dafür, dass deine Haut und Haare auf den ersten Blick praller und voluminöser wirken. Im Endeffekt stauen sie aber die Feuchtigkeit in deinen Zellen und das bewirkt dann eher das Gegenteil und wirkt auf Dauer „austrocknend“.  Darüber hinaus verstopfen Paraffine zusätzlich deine Hautporen und stören somit deine natürliche Hautregeneration.

Bei den Parabenen handelt es sich um hormonell wirksame Chemikalien, welche häufig als Konservierungsmittel in Lippenstiften, Cremes oder Bodylotions verwendet werden. Parabenen wird die Begünstigung von Krebs – insbesondere Brustkrebs – sowie die Beeinflussung des Hormonspiegels ab einer gewissen Konzentration nachgesagt.

In der Naturkosmetik gibt es die skandalträchtigen Stoffe größtenteils nicht. Synthetische Inhaltsstoffe sind bei cleaner Kosmetik tabu. Dennoch werden auch in Naturkosmetik einige Konservierungsstoffe eingesetzt, die zum Beispiel die wertvollen Wirkstoffe negativ beeinträchtigen – darauf komme ich an späterer Stelle noch mal zurück! Aber schau gern immer mal zur Vorsicht bei der App „Codecheck“ nach, was deine bevorzugte (Natur-)Kosmetik enthält.

2. Weniger Allergien durch Umstellung auf Naturkosmetik

Neben den synthetischen Konservierungsstoffen solltest du die künstlichen Duftstoffe der konventionellen Kosmetik nicht unterschätzen. Generell fördern sie laut des Deutschen Allergie- und Asthmabunds sehr viel häufiger Allergien, als wir glauben. In Deutschland seien ein bis zwei Prozent der Bevölkerung, also über eine Million Menschen betroffen. Und da es derzeit über 3.000 verschiedene synthetische Duftstoffe gibt, wird es schwer sein, den individuellen Allergieauslöser in der herkömmlichen Kosmetik bei dir als Betroffene zu finden.

Ich selbst habe über die letzten Jahre immer mal wieder kleine allergische Hautreaktionen bei mir wahrgenommen, da ich wohl eine sehr empfindliche Haut von meinem Vater geerbt habe. Bei ihm ist es sogar ganz extrem! Er kann kein normales Produkt mehr verwenden, ohne Hautreizungen zu haben.

Daher lieber gleich darauf verzichten. In der Naturkosmetik werden nur natürliche Duft- und Farbstoffe verwendet. Als Alternative werden ätherische Öle, Blütenwasser oder ähnliches in der Kosmetik eingesetzt, was ich oft im Duft so viel angenehmer  empfinde.

Wer bereits bekannte Allergien zu bestimmten Früchten, Nussarten oder Gemüsesorten bei sich kennt, sollte auch bei Naturkosmetik gut hinschauen, damit nicht genau diese Wirkstoffe, Öle oder Düfte in der ausgesuchten natürlichen Kosmetik enthalten sind und du trotzdem allergisch reagierst.

3. Schonende Verarbeitung und Bio-Label in der Naturkosmetik

In klassischer Kosmetik werden zwar auch häufig natürliche Lebensmittel eingesetzt – jedoch in sehr geringer Menge und vor allem chemisch nachbehandelt, wodurch nicht mehr viel von ihrer positiven Wirkung für unsere Haut übrig bleibt.

In der Naturkosmetik ist das anders! Hier wird versucht, die natürlichen Bestandteile möglichst naturbelassen weiterzuverarbeiten und in die Kosmetik zu integrieren. Gerade Heilpflanzen, von der wir uns als Verbraucher natürlich auch eine Wirkung wünschen, werden besonders schonend behandelt.

Spannend fand ich, dass der Bio-Anteil in der Naturkosmetik sehr unterschiedlich sein kann und von 10 Prozent bis zu mehr als 95 Prozent reicht. Bio ist also nicht gleich Naturkosmetik. Das kommt wohl daher, dass der Begriff Naturkosmetik nicht gesetzlich definiert ist. Es gibt jedoch mittlerweile bestimmte Qualitätssiegel wie BDIH oder NATRUE, die dir Aufschluss über die Qualität der Produkte geben können.

4. Ein leichteres Hautgefühl dank natürlicher Kosmetik

Ein weiterer Vorteil der Naturkosmetik ist meiner Erfahrung nach das bessere Hautgefühl (oder auch Haargefühl). Gerade bei der Gesichtspflege und beim Make-Up finde ich das entscheidend!

Du kennst vielleicht den Unterschied, wenn du als Frau ein Make-Up ausprobierst. Bei einigen hast du den absoluten Maskeneffekt und bei anderen hast du das Gefühl, dass sie sich ganz leicht auf der Haut anfühlen und deine Haut darunter noch „atmen“ kann.  Das ist meist der Unterschied zwischen normalem Make Up und Naturkosmetik-Make-Up.

Früher dachte ich immer, dass natürliches Make-Up nicht so kraftvoll und deckend wäre. Doch das stimmt nicht, wenn du das zu dir und deiner Haut passende Naturkosmetik-Make-Up gefunden hast! Außerdem verbessert sich deine Haut durch die langfristige Verwendung von Naturkosmetik häufig, so dass du gar nicht mehr so viel „Deckkraft“ brauchst. Deine Haut strahlt von sich aus mehr und sieht gesünder aus.

5. Auch gut für die Tiere und Umwelt

Last but not least hat Naturkosmetik neben unseren eigenen Vorzügen auch viele Vorteile für die Tiere und die Umwelt.

Seit 2013 dürfen in der EU keine Produkte mehr verkauft werden, die in Tierversuchen getestet wurden. Doch es gibt leider einige Schlupflöcher: Das Verbot gilt nur für Inhaltsstoffe, die ausschließlich für Kosmetik entwickelt wurden. Substanzen, die auch in anderen Produkten zum Einsatz kommen, dürfen weiterhin in Tierversuchen getestet werden…

Bei zertifizierter Naturkosmetik steht die Einhaltung von ethischen Regeln meist ganz oben. In den letzten Jahren gehen zudem immer mehr Naturkosmetik-Anbieter dazu über, ihre verschiedenen Produkte vegan herzustellen und sie genauso zu kennzeichnen, was ich sehr gut finde.

Wo und wie ich Naturkosmetik verwende

Ich habe vor gut einem Dreivierteljahr ganzheitlich auf Naturkosmetik umgestellt und damit fing erst mal eine große Testphase für mich an:

  • Welche Anbieter gibt es? Welche sind gut?
  • Was ist gut für meine Haut und meine Haare?
  • Was ist noch nicht ausgereift?
  • Wie teuer ist das alles?
  • usw.

Meine herkömmlichen Produkte habe ich überwiegend noch alle aufgebraucht, sie aber beim Nachkaufen durch eine Naturkosmetik-Alternative ersetzt. Das gilt vor allem für:

  • Shampoo
  • Spülung
  • Haarkur
  • Duschgel
  • Gesichtsreiniger /peeling
  • Gesichtswasser
  • Hautfluid
  • Gesichtscreme
  • Gesichtsmaske(n)
  • Make Up
  • Puder
  • Rouge
  • Mascara
  • Bodylotion
  • Sonnencreme
  • Deo
  • Zahnpasta
  • Zahnöl

Andere Kosmetik, die ich früher häufig benutzt habe, wie z.B. Schaumfestiger für die Haare oder mattierende Grundierung für die Gesichtshaut habe ich ganz gestrichen, weil ich sie heute generell für „nicht gut“ empfinde.

Naturkosmetik RINGANA

Fotocredit: www.ringana.com

Naturkosmetik ist nicht gleich Naturkosmetik

Nach einer langen Testphase und einigen positiven wie auch einigen enttäuschenden Erlebnissen bin ich jetzt überwiegend bei einer Marke als Naturkosmetik-Lieblingsmarke gelandet: bei RINGANA

Auf Empfehlung von zwei Kollegen habe ich dort zum ersten Mal Kosmetik bestellt und war gerade von der Gesichtspflege sofort angetan – bis heute. Ich verwende beispielsweise:

Nach und nach habe ich immer mehr getestet und bin dabei geblieben. Aus 2 Gründen: Zum einen weil RINGANA wirklich alles frisch herstellt und keine Konservierungsstoffe verwendet (auch keine natürlichen!). Deshalb kannst du auch nur online bestellen und die Kosmetik nicht im Laden finden. In meinen Augen ist das noch einmal eine Weiterentwicklung der Naturkosmetik generell und das habe ich bisher wirklich nur bei RINGANA gefunden.

Zum anderen habe ich etwas sehr Spannendes bei anderen Naturkosmetik-Marken festgestellt: Uns wird häufig vorgegaukelt, dass alles darin unserer Haut oder unserem Haar so gut tut. In der meisten Naturkosmetik ist jedoch nur ein kleiner Anteil an echten Wirkstoffen enthalten. Der Rest sind natürliche (und meist günstigere) Füllstoffe. RINGANA setzt dagegen auf 100% Wirkstoffe, die sehr schonend gewonnen und in der Kosmetik einsetzt werden. Das hat mich überzeugt – auch preislich! Selbstverständlich sind Wirkstoffe teurer als Füllstoffe. Und 100% Wirkstoffe, die nicht durch (natürliche) Konservierungsstoffe in ihrer Wirkung beeinträchtigt werden, gibt es bei den handelsüblichen Naturkosmetik-Marken wie Alverde, Lavera etc. eben nicht.

Fazit: Ich bin glücklich mit meiner Naturkosmetik!

Mal abgesehen davon fühlt sich meine Haut seit ich RINGANA verwendet wirklich viel besser an und ich bekomme auch häufiger positive Rückfragen von Menschen in meinem Umfeld, die mich schon länger kennen. Auch sie fragen, was ich „anders mache“ und gern erzähle ich von meiner Umstellung auf Naturkosmetik wie jetzt dir.

Im Bereich Haarpflege teste ich mich gerade noch durch, was für mich die optimale Kombination aus Shampoo, Spülung und Kur ist, weil ich leider sehr trockenere Haare habe. Aber auch da werde ich dir bestimmt in Kürze die ein oder andere Empfehlung geben können.

Es gibt also viele gute Gründe für den Kopf und noch mehr für deine Haut und Haare konsequent auf gute Naturkosmetik oder sogar Frischekosmetik umzusteigen. Meine Empfehlungen zu RINGANA findest du auf meiner Seite und wenn du andere Tipps brauchst, schreibe mir gern einen Kommentar.