Hallo allerseits,
heute darf ich euch einen inspirierenden Gastpost von der lieben Manu präsentieren.
Sie erzählt uns, wie sie zum Laufen kam.
Viel Spaß beim Lesen!

Herzlich Willkommen zu meinem ersten Gastbeitrag auf einem anderen Blog!
Bevor ich mit dem eigentlichen Thema starte, wollte ich Euch noch kurz erzählen, wie es überhaupt zu diesem Gastbeitrag kam. Über Twitter  hatte ich die liebe Kristin von Selbstbewusstleben in diesem Jahr kennengelernt. Im August haben wir uns dann das erste Mal persönlich zum Women’s Run in Köln getroffen. Ein großes Thema (wenn nicht überhaupt das größte Thema) in unseren Gesprächen war natürlich das Laufen. Und darum soll es in diesem Post hier gehen.

Über das Laufen wurde schon viel geschrieben und es gibt tausende Bücher zu diesem Thema. Daher soll es hier nicht um die Dinge gehen, die ihr in jedem Buch nachlesen könnt, sondern um meine ganz persönliche Geschichte, was das Laufen betrifft.

Im Sommer 2007 bin ich über meine Chefin, die kurz vorher mit dem Laufen begonnen, selbst zum Laufen gekommen. Ich bin zu dieser Zeit zwar ab und an ins Fitnessstudio gegangen, aber längere Strecken gelaufen war ich schon viele Jahre nicht mehr. Daher musste ich zunächst testen, wie es überhaupt um meine Kondition bestellt ist. Und dazu suchte ich mir gerade einen Kurzurlaub in Malaga aus. Es war recht warm, aber nichtsdestotrotz war ich auf Anhieb in der Lage 20 min zu laufen. Dann begannen die Überlegungen, wo ich denn nun regelmäßig in meinem Zuhause (Zentrum von Berlin) laufen könnte. Glücklicherweise wohnen wir nur ca. 5 min von einem Park entfernt und dieser Park wurde in kürzester Zeit zu meiner regelmäßigen Laufstrecke.

Dann hörte ich von dem sogenannten Wasserlauf in Berlin an der Spree und schlug meinem Freund, der selbst schon viele Jahre mehr oder weniger regelmäßig gelaufen ist, diesen Lauf vor. Gesagt, getan – nur einem Monat nach meinem persönlichen Laufstart, standen wir dann an der Startlinie für diesen Lauf und ich hatte noch Bedenken, ob ich denn überhaupt die Strecke von 5,3 km schaffe und kämpfte mit der Angst als Letzte ins Ziel zu kommen. Aber alles war prima und ich kam sogar in der ersten Hälfte des Starterfeldes an ;-)

Durch diesen Lauf hatte ich dann definitiv Blut geleckt und ich wollte unbedingt so schnell wie möglich wieder eine Ziellinie überqueren. Im August folgten dann zwei weitere Läufe in Berlin und Ende September stand dann der erste 10-km-Lauf und auch der erste Lauf außerhalb von Berlin an. Wir nahmen am Rügenbrückenlauf  teil, was ein einmaliges Erlebnis war. Da also auch die 10 km kein Problem waren, waren wir ganz euphorisch und meldeten uns für unseren ersten Halbmarathon an. Dieser sollte neun Monate nach dem ersten Laufstart anstehen und war in Berlin. Im Training war ich vorab nur einmal 14 km gelaufen und somit wusste ich nicht, was danach passieren würde. Aber es passierte nichts … Alles war super und ich kam ohne Probleme im Ziel an! Es war einfach toll!

Mittlerweile hatte ich dann auch begonnen meine Lauferlebnisse in meinem Blog und über Twitter kundzutun. Darüber hinaus besaß ich nun auch richtige Laufschuhe (beim ersten Lauf trug ich noch Freizeitschuhe :-)) und auch Funktionskleidung hatte es mittlerweile in meinen Kleiderschrank geschafft.

Es hätte alles so schön weitergehen können, aber dann kam die lange und deprimierende Laufpause aufgrund von Knieproblemen. Wahrscheinlich brauchte mein Körper einfach länger als meine Kondition, sich an die immer längeren Laufumfänge anzupassen und reagierte entsprechend mit Knieproblemen. Nach langen acht Monaten durfte ich dann endlich wieder laufen und war froh über jeden schmerzfreien Kilometer. So langsam waren auch längere Strecken wieder drin und wir waren immer häufiger im In- und Ausland zu Läufen unterwegs. Laufen und Reisen lassen sich einfach toll miteinander kombinieren! Wir erlebten einen 10-km-Lauf in Dubai , liefen den Halbmarathon in New York , traten zweimal bei einem Lauf auf Mallorca an und durften in London an der Themse laufen. Über all’ diese Läufe habe ich im Blog berichtet.

Mit dem Laufen anzufangen, war eindeutig eine meiner besten Entscheidungen im Leben! Dadurch habe ich nicht nur viele neue Orte kennengelernt, sondern auch viele liebe Menschen getroffen, meine persönlichen Grenzen erfahren und viele tolle Erfolgserlebnisse gehabt! Und auch Ihr könnt dies erleben! Aber Achtung: Laufen macht süchtig!

Falls Ihr selbst noch keine Läufer seid, dann folgt mir einfach im Blog, über Twitter oder Facebook! Und vielleicht packt Euch dann ebenso das Lauffieber! Keep on running!