Bereits im Frühjahr 2012 und während meines Kalifornien-Urlaubs habe ich diese chillige Trendsportart für mich entdeckt. Stand Up Paddling oder kurz SUP. Auch ich war erst skeptisch: Mit einem Surfbrett auf einem stillen See herumpaddeln?! Das soll Spaß machen?! Und das soll Sport sein?! Aber ich war neugierig und habe mich erstmals am Steinhuder Meer aufs Board gewagt. Von da an war ich schlichtweg begeistert und ich freue mich umso mehr, dass SUP auch in Deutschland immer beliebter wird…

SUP-Cuxhaven

Warum ihr SUP im Sommer auch unbedingt einmal ausprobieren solltet:

  1. SUP ist kinderleicht. Einfach aufsteigen, Gleichgewicht halten und lospaddeln. Es ist nicht mal eine Unterrichtsstunde zum Erlernen notwendig.
  2. SUP ist der perfekte „Flauten-Sport“. Gerade für die Surfer oder Wellenreiter unter euch ist Stand Up Paddling eine echte Alternativ in windlosen Zeiten.
  3. Stand Up Paddling ist ein Ganzkörpertraining par excellence. Denn was so easy-peasy aussieht, ist es definitiv nicht! Der Wasserwiderstand ist ein guter Trainingspartner und fordert besonders eure tiefe Rumpf- und Armmuskulatur heraus.
  4. SUP ist unkompliziert. Was mich insbesondere beim Surfen oder sogar Kiten stört, ist beim Stand Up Paddling kein Problem. Ihr braucht nur ein Board, ein Paddle und los geht’s!
  5. SUP könnt ihr auf jedem See, Fluß oder Meer machen. Um Stand Up Paddling auszuprobieren, müsst ihr keine speziellen Surfreviere oder abgeschirmten Bereiche einhalten und zum Ausleihen eines Boards braucht ihr nicht mal eine Lizenz wie beim Surfen (Surfschein).
  6. SUP geht auch bei kühlen Wassertemperaturen, ohne Neopren oder ähnliches. Dies gilt insbesondere, wenn ihr schon etwas geübt seid und auf dem Board gut Balance halten könnt. Ich stand schon mehrfach auf dem Board und habe mir nur mal kurz die Füße nass gemacht. Auf guten, richtig stabilen Boards ist Ins-Wasser-Fallen schon fast eine Kunst!
  7. Der Sommersport wird immer beliebter! Das freut mich unheimlich, da ich kein eigenes Board besitze und mir die Ausrüstung jedes Mal leihen muss. Ob an der Nordsee, in größeren Seen oder an Floßstationen – es gibt mittlerweile viele Leihmöglichkeiten.
  8. SUP sieht toll aus! Das ist natürlich Geschmacksache, aber ich finde, die grazilen Paddel-Bewegungen auf einem stillen See sehen einfach wunderschön aus. Besonders bei den weiblichen Wesen unter uns! ;-)
  9. Auf einem SUP Board könnt ihr nicht nur paddeln. Es lädt sowohl zum gemütlichen Ausruhen auf dem Brett als auch zu einem sportlichen Wettrennen unter Freunden ein. Mittlerweile gibt es sogar ganze Yoga Classes auf dem Wasser. SUP Yoga möchte ich UNBEDINGT einmal ausprobieren!
  10. Und die ganz Wilden unter euch paddeln nicht chillig auf einem ruhigen See, sondern reiten die Wellen der ganz großen Meere. ;-)

Während unseres Kurzurlaubs in Cuxhaven habe ich SUP auf jeden Fall wieder in vollen Zügen genossen. Ich bin eine Stunde über den Südsee gepaddelt, habe am Bootssteg angelegt, die Sonne genossen und sogar mal wieder ein paar Yoga Asanas ausprobiert. Für mich gehört Stand Up Paddling ganz einfach zum Sommer dazu! Nicht nur in 2014, sondern auch in 2015, 2016 und folgende…