Vor Kurzem habe ich euch gezeigt, wie ein cleaner Tag in Bildern bei mir aussieht. Dies war ein Tag, an dem ich komplett frei hatte.
Jetzt könntet ihr denken, dass man sich an einem freien Tag natürlich viel leichter clean ernähren kann. Man ist ja zuhause, nicht so abgelenkt wie im Büro und kann sich alle Lebensmittel beschaffen, die man gern hätte. Ja, es stimmt zum Teil, aber ich behaupte, dass Clean Eating auch im Arbeitsalltag ziemlich leicht umsetzbar ist.

Dazu habe ich mir vorgestern Abend spontan überlegt, dass ich mein Essen mal an einem normalen Arbeitstag fotografieren werde. Gestern war dieser Tag. Ich war vorher nicht einkaufen und habe nichts vorbereitet. Alles stammt aus unserem Kühlschrank bzw. Vorratsschrank. Was ich gegessen habe, seht ihr hier auf den Bildern.

Frühstück 8.00 Uhr.

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Alle Zutaten, die mein Smoothie an diesem Tag beinhaltet:
1 Stückchen Gurke, 4 Salatblätter, 1 Banane, eine Hand voll Cranberries und 1 Kaki

 

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So sieht der löffelfertige Smoothie
garniert mit 2 EL Leinsamen aus.

 

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Und dazu gab’s einen weißen Tee Lemon-Vanille
im Adventskalender.

 Vormittagssnack 10.00 Uhr. Kurz bevor es zu einem langen Außer-Haus-Termin geht.

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Ein megaleckerer Fruchtriegel von Dr. Ritter: Er besteht eigentlich nur
aus getrockneten Früchten, Nüssen, etwas Honig und 4% Guarana.
Der perfekte Snack!


Mittagessen 14.00 Uhr. Nach dem langen Meeting…

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Zuhause noch schnell zubereitet: 1 EL Eiweißpulver, Reismilch, Hafer-Crunchies,
Haferflocken, Kokosflocken und Gojibeeren.

 

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Die Milch wird mit der Zeit komplett aufgesogen,
so dass auch in der Tasche nichts ausläuft.


Nachmittagssnack 16.15 Uhr.

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Ein Apfel und eine Handvoll Vitalkerne,
die ich allerdings nicht fotografiert habe.

Abendessen 19.00 Uhr.

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Das habe ich noch im Kühlschrank bzw. Vorratsschrank gefunden:
Bio-Falafel-Mischung, Tomaten, Gurke und Süßkartoffel

 

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Also gibt es Falafel mit Gemüseauflauf (überbacken mit einer Scheibe Ziegenkäse).
Die Falafel habe ich mit ca. 2 EL Olivenöl angebraten.
Man beachte die Portionsgröße: Es ist nur ein kleiner Teller.
Dazu ein Glas selbstgemachter Multisaft.

Dieser Tag war ein typischer As-clean-as-possible-Tag bei mir. Ich habe viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt gegessen. Genauso, wie ich es mittlerweile gewöhnt bin.

Einen interessanten Effekt konnte ich zwischen dem Vormittagssnack und dem Mittagessen beobachten: Es waren hier mehr als die normalen 2-3 Stunden zwischen den einzelnen Mahlzeiten, so dass ich nach dem langen Termin richtig hungrig war. Schon während des Meeting musste ich mich zusammenreißen, nicht zur Keksdose zu greifen, aber ich bin stark geblieben und habe mich dann um 14.00 Uhr sehr über mein Mittagessen gefreut. Ich merke daran, dass sich mein Körper schon an den im Clean Eating typischen Essensrhythmus gewöhnt hat.
Außerdem war ich nach der kleinen Mittagsportion ausreichend gesättigt. Das heißt, trotz Bärenhunger habe ich nicht zu viel (wie früher üblich) gegessen. Das ist der große Vorteil, wenn man die Mahlzeiten schon portionsfertig ins Büro mitnimmt.:-)

Für die Zubereitung der Mahlzeiten habe ich folgende Zeiten benötigt:

  • Frühstück: 7 Minuten
  • Vormittagssnack: 0 Minuten
  • Mittagessen: 5 Minuten
  • Nachmittagssnack: 0 Minuten
  • Abendessen: 30 Minuten

In Summe hat mich meine cleane Essenszubereitung also nicht mal 45 Minuten über den Tag verteilt gekostet. Das ist an einem normalen Arbeitstag doch wirklich sehr in Ordnung.

Fazit: Clean Eating ist definitiv bürotauglich. Oder was meint ihr?


Alles Liebe Kristin