Mittlerweile ernähre ich mich schon eine ganze Weile nach dem Clean Eating Konzept und fühle mich sehr wohl damit. Es ist genau das Richtige für mich: die vielen kleinen Mahlzeiten, das achtsame Auswählen der Nahrung und die leckeren, gesunden Lebensmittel. Gleichzeitig verzichte ich seit fast einem Jahr auf Fleisch und ersetze auch immer mehr Milchprodukte durch vegane Alternativen, ohne dass ich mich als totaler Vegetarier oder Veganer bezeichnen würde.

Meine neu erlernte Ernährung klappt sehr gut und ich bin zufrieden. Doch seit Anfang des Jahres hatte ich das Gefühl, dass ich eine neue Herausforderung suche. Irgendwie eine Suche nach mehr Frische, mehr Lebendigkeit, mehr Vielfalt und neuen Genüssen.

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Da traf mich vor ein paar Wochen die Welle der rohköstlichen Ernährung. Meine Neugier war so groß, dass ich mir zwei Bücher zu dem Thema gekauft und auch neue Blogs und Portale dazu besucht habe. Die Informationen über Rohkost habe ich gierig verschlungen. Und das kommt nur vor, wenn mich ein Thema äußerst interessiert. Anfangs war ich etwas skeptisch und hatte die typischen Bedenken: „Was esse ich als Rohköstler überhaupt? Kann ich dann gar nichts Warmes mehr essen? Fehlt es mir an Nährstoffen?“. Doch je mehr ich las, umso interessanter wurde es für mich. Nach und nach hat sich ein richtig gutes Gefühl in mir breit gemacht. Ich glaube, dieses Gefühl hatte ich das letzte Mal vor einem Jahr, als ich The Eat-Clean Diet gelesen habe… :-)

Seitdem hat mich das Rohkost-Fieber total gepackt!! Ich habe gesehen, wie vielfältig und lecker rohköstliche Ernährung sein kann. Denn es ist nicht nur alles Salat, was man als Rohköstler isst. Bei meiner Recherche bin ich auf so tolle Rezeptideen gestoßen. Habt ihr schon mal von rohköstlicher Lasagne oder roher Curry-Kokos-Suppe gehört? Das klingt so lecker, dass ich einige Rezepte demnächst unbedingt ausprobieren muss. Außerdem reizen mich einige neue Dinge, wie selbstgezogene Sprossen (habe ich vereinzelt schon ausprobiert), selbsthergestellte Milch, Dips, Dressings und vieles mehr.

Doch am besten finde ich die Einstellung vieler Rohköstler zu ihrer Ernährungsweise (auch insbesondere der beiden Buch-Autorinnen). Sie führen einen so positiv zur Rohkost hin, dass ich beim Lesen am liebsten schon meine Gemüsesticks und Trockenfrüchte aus der Küche geholt hätte. In ihren Büchern legen sie den Schwerpunkt auf die vielen Vorteile für den menschlichen Körper und die leckeren, neuen Genüsse, die mit Rohkost möglich sind, ohne auch nur einmal den erhobenen Zeigefinger hervorzuholen! Es kann und sollte, aber nichts muss. Wenn du ab und zu kochst…ok! Wenn du kein reiner Vegetarier/ Veganer sein willst, auch ok….Bei rohköstlicher Ernährung denke ich an mich und meine Gesundheit und tue gleichzeitig meiner Umwelt etwas Gutes, da ich gar kein oder weniger Fleisch, Fisch oder ähnliches esse. Jeder muss den für sich stimmigen Anteil an Rohkost in seiner Ernährung finden. Diese Auffassung spricht mir aus der Seele!

Mein Entschluss steht also. Ich werde mich rohköstlicher ernähren. 100% strebe ich nicht an. Aber es darf schon mehr sein als bisher. Vielleicht so 80 Prozent. Vor allem geht es mir dabei um zwei Dinge:

  • Ich mag zum einen neue Raffinessen der rohköstlichen Küche ausprobieren.
  • Zum anderen will ich meinen positiven Gesundheitszustand, den ich durch die Amazonas Darmreinigung erreicht habe (keine Migräne mehr, gute Verdauung, reine Haut) unbedingt erhalten.

Aber es soll kein fester Mahlzeitenplan zum Abhaken dahinterstehen. Ich handhabe es locker, genauso wie beim Clean Eating. Langsam den Rohkost-Anteil steigern und schauen, wie es mir damit geht.

In nächster Zeit wird sich auf meinem Blog also einiges um Rohkost drehen. Ich werde euch mein angeeignetes Wissen weitergeben, neue Rezepte ausprobieren und natürlich berichten, wie es mir bei meinem Experiment geht. Clean Eating meets Raw Food würde ich sagen. :-) Auf geht’s!

Wenn ihr jetzt auch Lust auf euer eigenes Rohkost-Experiment bekommen habt, dann lege ich euch für den Einstieg das Buch „Rohvolution“ von Chantal-Fleur Sandjon ans Herz. Es ist wirklich toll geschrieben, enthält viel rohköstliches Wissen und ist äußerst praxisnah. Genau mein Ding!

Alles Liebe!

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