Heute ist Frühlingsanfang und überall um mich herum erwacht alles zu neuem Leben. Die Pflanzenwelt, die Tiere, die Menschen,… Die frische, fast überschäumende Energie ist überall zu spüren und es schreit förmlich nach einem Frühjahrsputz! Umso stärker wurde auch mein innerer Wunsch, unbedingt im Frühling noch einmal etwas richtig, richtig Gutes für meinen Körper zu tun. Aber was? Ich ernähre mich schon seit 2 Jahren recht clean, achte auf meine Portionsgrößen, treibe viel Sport, trinke grüne Smoothies,….wo könnte ich da noch ansetzen? Aber wie es nach meiner Lieblingsaffirmation so schön heißt: „Alles, was man braucht, kommt zur rechten Zeit zu dir.“

Und so kam das Juice Fasting oder zu deutsch „Saftfasten“ erneut zu mir. Ich wurde quasi mit der Nase darauf gestoßen, als mir 2 meiner Blogger-Freundinnen von ihren Plänen erzählten. Vor einem Jahr habe ich bereits eine 3-Tages-Saftfasten-Kur gemacht und meine Erfahrungen damit gesammelt. Die drei Tage waren echt hart, denn insbesondere in diesen 3 Tagen sind die Detox-Auswirkungen am schlimmsten. So habe ich das Saftfasten zwar als eine interessante Erfahrung in meinem Gedächtnis verbucht, jedoch nicht so richtig damit Freundschaft geschlossen. Dieses Mal habe ich länger darüber nachgedacht, mich besser informiert und letztendlich doch beschlossen, dass es ab heute mit dem Frühlingsanfang losgehen soll. 5 Tage Saftfasten.

Warum will ich eine Saftfasten-Kur machen?

Zum einen gehe ich das Saftfasten an, weil ich tatsächlich noch einmal meinem Körper bei seinem Frühjahrsputz unterstützen will. Ich nehme ja bereits seit fast 2 Monaten die Amazonas Darmreinigung zu mir und merke die positiven Auswirkungen dieser Detox-Kur deutlich an meinem Körper. Jetzt nähert sie sich jedoch ihrem Ende und das möchte ich noch einmal so richtig „feiern“. 5 Tage keine feste Nahrung, keinen Kaffee, keinen industriellen Zucker usw. zu mir nehmen, sondern „nur“ hochkonzentrierte Nährstoffe aus dem selbstgemachten Saft von Obst, Salat und Gemüse! Ein Paradies für den Körper!

Zum anderen hat das Saftfasten für mich auch emotionale Gründe. Meine letzten Wochen waren sehr hektisch und ich war wenig bei mir selbst. Dies ist mir insbesondere in den vergangenen Tagen stark aufgefallen. Für mich bedeutet das Saftfasten dieses Mal auch „innere Einkehr“. Ich habe mir unterstützend für die 5 Saftfastentage vorgenommen, wieder täglich zu meditieren, viel Yoga zu machen und genug Zeit an der frischen Luft zu verbringen.

Welchen Entsafter nutze ich für meine Saftfasten-Kur?

Ich habe meinen Entsafter Philips HR 1871/10 schon 1,5 Jahre und bin rundum zufrieden damit! Er entsaftet wirklich alles, was man sich vorstellen kann, man braucht das Obst und Gemüse kaum klein schneiden und er ist sehr leicht zu reinigen. Wirklich alles, was man sich von einem guten Entsafter wünscht! Ich würde mich jederzeit wieder für diesen Entsafter entscheiden. Selbst die Green Star Elite Saftpresse kommt da meiner Meinung nach nicht mit.

Mittlerweile bin ich allerdings auf das Slow Juicer System umgestiegen, da die Säfte damit viel schonender und schmackhafter zubereitet werden. Ich habe den Wechsel nie bereut und kann euch den Omega Slow Juicer sehr ans Herz legen. Mit ihm bereite ich mindestens zwei Mal pro Monat eigene Säfte zu und bin begeistert.

Den direkten Entsafter-Vergleich findet ihr nun auch auf meinem Blog, damit ihr selbst entscheiden könnt, was besser für euch passt.

Wie bereite ich mich auf meine Saftfasten-Kur vor?

Ganz wichtig sind gute Informationen zu diesem Thema. Bei meinem ersten Saftfasten-Experiment bin ich ein bisschen Hals über Kopf in das Thema gestürzt. Dieses Mal habe ich seit einigen Tagen darüber gelesen, mir YouTube-Videos angeschaut und mich auch mit anderen „Juicern“ dazu ausgetauscht.

Als gute Literatur zum Saftfasten kann ich definitiv alles vom Juice Master Jason Vale empfehlen. Seine Website und Videos kenne ich bereits lange und in seinen Büchern sind zahlreiche Saftrezepte enthalten. Damit komme ich locker 5 Tage über die Runden, ohne dass es langweilig wird. ;-)

Auch meinen Einkauf habe ich dieses Mal sehr nach seinen Empfehlungen ausgerichtet und so bin ich zum Beispiel erst auf Basilikum, Limette oder Sellerie als empfehlenswerte Saftzutaten gekommen. Jetzt bin ich natürlich gespannt, wie all seine Saftkreationen schmecken! Bald weiß ich mehr!

Als weitere Vorbereitung habe ich mir angeschaut, was ich beim letzten Saftfasten-Experiment möglicherweise falsch gemacht habe. Und ich glaube, einer meiner Fehler war, dass ich meine Säfte mit zu viel Obst zubereitet habe. Da Obst natürlichen Zucker (Fruchtzucker) enthält, treibt es den Insulinspiegel recht schnell in die Höhe. Gleichzeitig hat der Körper jedoch nicht viel zu verdauen/ aufzuspalten, so dass der Insulinspiegel auch schnell wieder abfällt. Damit hatte ich beim letzten Versuch arg zu kämpfen. Ich hatte Hungerattacken ohne Ende! Dieses Mal werde ich insbesondere am Nachmittag und am Abend eher Säfte aus viel Salat und Gemüse zu mir nehmen….vielleicht sogar eine Art „rohe Gemüsesuppe“, die ich nur leicht auf dem Herd erwärme.

Saftfasten während der Arbeitszeit? Geht das?

Diese Frage bekam ich gestern auf Facebook gestellt, als ich erzählte, dass ich eine Saftfasten-Kur starte. Ich habe den Zeitpunkt meiner Meinung nach gut gewählt, weil es in meinem Job derzeit nicht so hektisch wie sonst ist und außerdem das Wochenende schon fast vor der Tür steht. Vielleicht wäre eine Detox-Kur im Urlaub besser, jedoch bin ich überzeugt, dass man es auch gut mit einem normalen Arbeitsalltag verbinden kann. Beim letzten Mal war dies überhaupt kein Problem bei mir! Ich habe abends immer die Säfte für den nächsten Tag zubereitet und mir meine Saftrationen mit auf die Arbeit genommen.

Und klar! Natürlich fragen die Kollegen nach, warum man plötzlich keinen Kaffee von der Kaffeebar mehr trinkt oder wieso auf einmal so eine riesige Saftflasche am Arbeitsplatz steht…doch die Nachfragen und Unterhaltungen dazu habe ich eher positiv erlebt. Ich stehe zu dem, was ich tue! Basta! :-)

Braucht man noch mehr als einen gut gefüllten Kühlschrank und einen Entsafter?

Ich behaupte ja. Neben der guten Einkaufsvorbereitung steht bei mir dieses Mal die mentale Begleitung stärker im Fokus. Detox kann schwierig sein und ist kein Kinderspiel für den Körper. Daher habe ich mir einen aufbauenden Spruch für die nächsten Tage zurechtgelegt:

Body-Temple

Dieser Spruch soll mich bei meinem Vorhaben begleiten und mich mental unterstützen, selbst wenn ich mit den typischen Detox-Erscheinungen wie leichten Kopfschmerzen, Müdigkeit etc. zu kämpfen habe. Vielleicht kommt es aber auch gar nicht so weit…!! Wer weiß?! Ich möchte nicht schon zu Beginn negativ an die Sache gehen, sondern offen für alle Erfahrungen sein. Frei nach dem Motto: Drink the life like a glass auf juice!

So und jetzt geht es los! :-) Meine Saftrezepte werde ich dieses Mal für euch aufschreiben. Denkt an mich, drückt mir die Daumen und nächste Woche werdet ihr erfahren, wie meine 5-tägige Saftfasten-Kur gelaufen ist.