In der letzten Woche habe ich mich sehr intensiv mit den Themen Ernährung und Fitness beschäftigt und darüber geschrieben. Dennoch habe ich mich gleichzeitig auch mit meinem anderen großen Thema „Selbstfindung“ weiter auseinandergesetzt. Mir war aber irgendwie nicht so richtig klar, wie und in welcher Form ich euch davon berichten könnte und will.
Soll ich euch nur die Bücher und Denkanstöße nennen, die mich auf meinem Weg begleiten? Oder soll ich euch von jedem einzelnen Schritt auf dem Weg zu meinem selbstbewussten Leben erzählen? Wie viel gebe ich von mir preis?

Ich habe mich jetzt entschieden, einen Mittelweg zu gehen, der sich für mich richtig anfühlt. Ich werde euch auf jeden Fall berichten, mit was ich mich beschäftige, welche Gedankengänge und Übungen mir auf meinem Weg helfen (und vielleicht auch für euch einen Gedanken wert sein könnten) und ab und zu werde ich euch sicherlich auch von meinen persönlichen Erkenntnissen bei den einzelnen Bausteinen erzählen.

Bevor ich aber mit diesem Ganzen starte, möchte ich noch einmal ein bisschen „Werbung“ für die Sache machen:
Erst heute ist mir wieder aufgefallen, wie wenige Menschen sich doch eigentlich öffentlich mit diesem Thema beschäftigen. Selbst in meinem Freundeskreis haben wir uns zumindest bisher, kaum darüber unterhalten, ob das, was jeder von uns macht (Beruf, Hobby), sein/ ihr großer Traum ist. Und spontan würde ich sagen, dass das bei kaum jemandem zutrifft. Klar, haben wir vielleicht einigermaßen spannende Jobs und Hobbies, denen wir nachgehen, aber wer brennt denn schon so richtig für das, was er tut? Und dann die entscheidende Gegenfrage: Wer gibt denn vor anderen dann auch noch zu, dass er das nicht tut, dass er oder sie sich einfach mehr von dem Job erwartet hat oder sich nicht 100%ig ausgefüllt im Leben fühlt?
Es ist irgendwie ein Tabuthema…insbesondere vor anderen, aber manchmal sogar vor sich selbst!

Daher hoffe ich, dass ich euch mit meinen Beiträgen zu diesem Thema motivieren kann, vielleicht den ein oder anderen Gedankenanstoß aufzunehmen und mal in euch zu horchen, wie das bei euch ist.

So, und nach dieser kleinen Predigt möchte ich euch als Erstes ein faszinierendes Buch empfehlen: Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will von der Amerikanerin Barbara Sher.

Bereits auf dem Einband des Buches gab es zwei Aussagen, die mich persönlich direkt angesprochen haben:

„Ein erfülltes Leben haben wir, wenn wir das tun, was wir lieben. Doch was, wenn wir gar nicht wissen, was wir wirklich wollen?“ und „Wer sich sicher ist, dass es in seinem Leben mehr geben muss als das, was er bekommt, hält mit diesem Buch einen hilfreichen Leitfaden in der Hand…“

Als ich das gelesen habe, habe ich es gleich im Buchhandel eingepackt…..ach nein, natürlich habe ich es online bestellt. Ohne Witz, mir ist es damals total komisch vorgekommen, solch ein Selbstfindungsbuch persönlich zu kaufen. „Was könnte denn die Verkäuferin über mich denken?“ Da sieht man doch gleich, mit was man so zu kämpfen hat…tztz.

Das wirklich tolle Buch ist in 14 Kapitel unterteilt, in dem es immer um ein ganz spezielles, zu tiefst menschliches Problem geht (innere Widerstände, die Erwartungen anderer an mich selbst usw.). Man findet sich mal sehr stark und mal weniger in den einzelnen Kapiteln wider.
Ich arbeite zur Zeit sehr intensiv mit diesem Buch und es hat mir schon so einige grundlegende Erkenntnisse über mich gebracht.

Mehr davon werde ich euch in den weiteren Posts, zu den für mich interessanten Kapiteln erzählen.